Link zum Projekt Millenniumsziele

Damit die Ladezeiten nicht zu groß werden, sind die Meldungen und Nachrichten rund um's MWG und die MWGler zu Monatsdateien zusammengefaßt. Die Links sind chronologisch absteigend von links nach rechts sortiert. Es gibt auch eine komplette Link-Liste zu allen Beiträgen, die nicht mehr über die Eingangsseite erreichbar sind.
2013 Dez. Nov. Okt. Sept. Aug. Juli Juni Mai April März Feb. Jan.
2012 Dez. Nov. Okt. Sept. Aug. Juli Juni Mai April März Feb. Jan.
2011 Dez. Nov. Okt. Sept. Aug. Juli Juni Mai April März Feb. Jan.
 

Drei Bayreuther zum länderübergreifenden Mathe-Wettbewerb
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 20. April 2012
Die zehn Erstplatzierten des Adam-Ries-Rechenwettbewerbs in Lichtenfels dürfen stolz sein: Sie haben sich nicht nur unter 39 Fünftklässler aus 14 oberfränkischen Gymnasien durchgesetzt, sie haben auch die Fahrkarte zum länderübergreifenden Wettbewerb mit Teilnehmern aus Bayern, Thüringen, Sachsen und Tschechien am 22. und 23. Juni in Annaberg-Buchholz gelöst. Gesamtsieger in Lichtenfels wurde der Coburger Nils Munzert, gefolgt von Hanne Opitz vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth. Ebenfalls vom MWG sind Mirjam Lechner als Siebte und Malte Borken als Neunter, die damit ebenfalls an der Endausscheidung teilnehmen dürfen.
2012-04-20_Adam-Ries-Wettbewerb Wer's etwas genauer
sehen will:
Klick! (209 KB)




Foto: Schütz

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

„Die können die Deko ruhig dran lassen“
Dreharbeiten des Films „Rubinrot“ ziehen viele Zuschauer an – Produzent lobt die Bedingungen in der Ludwigstraße
Von Christoph Köll
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 13. April 2012

Eine Frauenstimme schallt durch die Ludwigstraße: „Achtung, Ruhe am Set, wir drehen!“ Die Filmklappe klackt, ein reges Treiben beginnt. Menschen, gekleidet in Mode aus dem frühen 20. Jahrhundert, schlendern übers Pflaster. Auf der Straße begegnen sich eine Pferdekutsche und ein Oldtimer. Über die Straße hallen schrille Hilferufe.

„Danke, alles auf Anfang“, ruft die Frauenstimme. Sie gehört der Regieassistentin. Alle Anwesenden stellen sich wieder in Position, Regisseur Felix Fuchssteiner gibt mit ausladenden Handbewegungen Anweisungen. Wieder und wieder wird die Szene wiederholt. „Geduld braucht man beim Film“, sagt ein Mitarbeiter des Filmteams. Er achtet darauf, dass keiner der Zuschauer über das Set läuft.

Seltener Anblick
50 dieser Zaungäste stehen hinter einem Absperrband. „Ich bin extra wegen des Drehs nach Bayreuth gefahren“, sagt Petra Merz und schießt begeistert Fotos. So etwas sei schließlich nicht alle Tage geboten. Das findet auch Elisabeth Stratenhoff. Sie ist nur zufällig mit dem Rad vorbeigefahren und hat so den Blick auf ein echtes Filmset erhascht. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass aus diesem Gewusel hier später eine Filmszene entsteht.“

An einem Drehtag entsteht eine Sequenz von lediglich drei Minuten, erklärt Thomas Blieninger, leitender Produzent des Films. Insgesamt können die Bayreuther im fertigen Film 15 bis 20 Minuten sehen, die in ihrer Stadt entstanden sind. Der Großteil davon wird aber nicht in der Ludwigstraße, sondern im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums gedreht.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Mit der Wahl des Drehorts ist Blieninger sehr zufrieden. „Wir mussten kaum Veränderungen vornehmen, die Ludwigstraße hat schon an sich ein Flair wie in London 1912“, sagt der Produzent. Auf die Fenster wurden Sprossen geklebt, altertümliche Schilder werben für Cyder und Relish. Das gefiel vielen Bayreuthern: „Die können die Deko ruhig dran lassen“, befand ein Kurier-Leser bei Facebook.

Es sei einfacher, in kleineren Städten zu drehen, als in der Großstadt, sagt Blieninger: „Hier haben wir weniger Probleme mit Behörden oder Anwohnern.“ Der Film, der noch in acht weiteren Städten gedreht wird, hat ein Gesamtbudget von etwa sechs Millionen Euro. Das sei für eine deutsche Produktion sehr ansehnlich, erklärt Blieninger. Pro Jahr entstehen nur etwa fünf bis sieben deutsche Filme für mehr als fünf Millionen Euro.

Wenn Sie mehr Bilder von den Dreharbeiten sehen wollen, scannen Sie mit Ihrem Smartphone den QR-Code. Für die Direkteingabe im Browser nutzen Sie die Adresse


2012-04-13_Rubinrot_Dreharbeiten-1 Wer's etwas genauer
sehen will:
Klick! (70 KB)
2012-04-13_Rubinrot_Dreharbeiten
Wer's etwas genauer
sehen will:
Klick! (37 KB)
Der blaue Oldtimer und die Kleider der Schauspieler und Statisten komplettieren das Londoner Flair des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Gestern begannen die Dreharbeiten für den Film „Rubinrot“ in der Ludwigstraße. Fotos: Harbach

Siehe auch: Regisseur und Hauptdarsteller in Bayreuth bei der Filmvorführung

Letzter Feinschliff an der Kulisse – Ferres kommt nicht nach Bayreuth
Untertitel
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 12. April 2012
Nur noch einige letzte Details, wie Schilder mit englischer Beschriftung oder historische Laternen und Lampen, wurden gestern an der Filmkulisse in der Ludwigstraße angebracht. Aber dort, und auch am Annecy-Platz, werden nur kürzere Sequenzen des Films „Rubinrot“ gedreht. Der Hauptteil der Bayreuther Dreharbeiten sind die College-Szenen, und diese finden im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium statt, gab die PR-Agentur Just Publicity bekannt.  Außerdem erklärte man nun entgegen der bisherigen Berichterstattung: Veronica Ferres kommt nicht nach Bayreuth. Sie war wohl bisher auch noch nicht am Set. Denn die Teile des Films, in denen sie auftrete, seien schon Ende März abgedreht gewesen, so die Erklärung der Agentur Just Publicity. Da sie nur eine Nebenrolle bekleide, sei es nicht nötig, dass sie an jedem Set in jedem Drehort anwesend ist. koe

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Bayreuth wird rubinrot
Set-Aufbau zum Ferres-Film hat begonnen – Produktionsfirma will keine Details bekanntgeben
Von Christoph Köll
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 11. April 2012

Seit gestern macht das Produktionsteam des Films „Rubinrot“ in Bayreuth Station. Der Set-Aufbau hat bereits begonnen. Im Zuge der Dreharbeiten kommt es zu einigen Einschränkungen im Straßenverkehr.

Die ersten kleinen Veränderungen durch den Set-Aufbau sind schon zu erkennen: Mit einem Steigerfahrzeug werden Sprossen an den Fenstern der Häuser in der Ludwigstraße angebracht. Auch die Verkehrsschilder müssen weichen, da sie nicht in das angestrebte historische Stadtbild passen.

Derzeit kann die Straße noch normal befahren werden. Erst am Donnerstag, 12. April, und vom 16. bis 18. April wird sie vollständig gesperrt sein. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Bayreuth hervor. Wer in die Tiefgarage Sternplatz möchte, müsse eine ausgeschilderte Umleitung über die Kanzleistraße befahren.

2012-04-11_Set-Aufbau_begonnen Wer's etwas genauer
sehen will:
Klick! (557 KB)




Ein Flair wie London im Jahr 1912 soll es am Ende sein: Mit einem Steigerfahrzeug werden Gitter an den Fenstern angebracht und die moderne Beschilderung muss weichen. Zudem sollen noch Zäune das Film-Set in der Ludwigstraße komplettieren. Foto: Köll

Siehe auch: Regisseur und Hauptdarsteller in Bayreuth bei der Filmvorführung
Anwohner können an diesen Tagen „nur eingeschränkt zu- und abfahren“. Ohne jegliche Behinderungen durch die Dreharbeiten sei die Ludwigstraße erst wieder spätestens am Freitag, 20. April, befahrbar (der Kurier berichtet).

Die Dreharbeiten am Annecyplatz finden am Montag, 16. April, ab etwa 12 Uhr statt. Daher stehen die beiden westlichen Parkareale an der Kolpingstraße nicht zur Verfügung. Zudem müsse, nach Angaben der Stadt, mit Verkehrsbehinderungen in der Kolpingstraße gerechnet werden. Eine Zufahrt in die Kolpingstraße von der Bahnhofstraße kommend sei für die Dauer der Dreharbeiten generell nicht möglich, die Abfahrt jedoch schon. Anlieger der Kolpingstraße dürfen vom Hohenzollernring ein- und ausfahren. Allerdings werde das vom Personal der Film-Produktionsfirma geregelt.

Die Dreharbeiten für die College-Szenen im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium haben auch schon begonnen. Für die Öffentlichkeit allerdings hinter verschlossenen Türen.

Wie lange die in Bayreuth gedrehten Szenen im fertigen Film sein werden, könne zum derzeitigen Moment noch nicht gesagt werden. Das gab die PR-Agentur Just Publicity, die den Filmdreh betreut, auf Kurier-Anfrage bekannt. Auch mit weiteren Details zum Dreh hält man sich bedeckt.

Wenn Sie ein Video von der Ludwigstraße sehen wollen,  verwenden Sie die Adresse tinyurl.com/filmdreh


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Aus Bayreuth wird London im Jahr 1912
Arbeiter beginnen heute in der Ludwigstraße mit den Vorbereitungen für Filmdreh
Von Katharina Ritzer
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 10. April 2012

Heute beginnt die Verwandlung der Ludwigstraße: Wie London im Jahre 1912 soll der Straßenzug für die Dreharbeiten des Films „Rubinrot“ aussehen. Als Erstes rücken der Location Manager und die Baubühnenarbeiter an, gedreht wird erst am 12., 16. und 17. April.

Damit die Arbeiter an die Häuser gegenüber der Stadthalle herankommen, darf in der Straße nicht mehr geparkt werden. Mit einem Steigerfahrzeug fahren sie an den Fassaden hoch, um Fensterkreuze anzubringen. „Auf die Fensterscheiben aus den 70er Jahren werden Sprossen aufgeklebt“, erklärt Location Manager Benno Pastewka von der Produktionsfirma Lieblingsfilm. Entfernt werden muss auch die moderne Beschilderung in der Straße, denn Bayreuth wird im Film die Rolle von London im Jahr 1912 spielen. Deshalb werden vor den Häusern auch Zäune aufgebaut. „Das soll aussehen wie typisch englische Vorgärten“, erklärt Pastewka.

Der Film basiert auf dem Roman „Rubinrot“ von Kerstin Gier, erster Band der Trilogie „Liebe geht durch alle Zeiten“. Erzählt wird die Geschichte des Mädchens Gwen, die wie ihre Familie eine Zeitreisende ist. Deshalb wird die Ludwigstraße auch für das London der Gegenwart stehen.

Gedreht werden zudem im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium die Szenen, die im Film an einem Londoner College spielen. Vermutlich werden Regisseur, Kameraleute und Schauspieler dort ihren ersten Einsatz haben, denn Direktorin Elisabeth Götz hatte es zur Bedingung gemacht, dass die Dreharbeiten in den Ferien stattfinden.

Bekanntestes Gesicht in „Rubinrot“ ist Veronica Ferres, die Gwens Mutter spielt. Wann die Schauspielerin in Bayreuth sein wird, darüber hält sich die Produktionsfirma aber bedeckt. Überhaupt will man den Drehtourismus möglichst gering halten. „Es ist ganz schlecht, wenn in einer historischen Szene eine neongrüne Windjacke durchs Bild läuft“, sagt Pastewka.

Einige Bayreuther allerdings sind ganz offiziell beim Filmdreh dabei: Rund 40 Männer und Frauen sind im Vorfeld bei einem Casting ausgewählt worden und werden als Komparsen einen Auftritt in dem Film haben – auch Hans Jochen Thiele.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers



Zurück zur Startseite